Die Wahl des richtigen Windsurfboards

Ein Windsurfboard, auch Windsurfbrett genannt, wird in Kombination mit einem Rigg verwendet, um sich mithilfe des Windes auf dem Wasser fortzubewegen. Das Rigg bezeichnet die Einheit des Segels, eines Gabelbaums zum Festhalten und eines biegefähigen Mastes, der über den Mastfuß mit dem Surfbrett verbunden ist. Es kann außerdem mit einer oder mehreren Finnen sowie einem Schwert ausgestattet sein, die das Steuern erleichtern und einem eventuellen Abtreiben des Surfbretts entgegenkommen. Es stehen verschiedene Bauformen zur Auswahl.

Dieser Leitfaden befasst sich nur mit dem Surfbrett an sich und geht nicht näher auf die Bestandteile des Riggs ein. Es gibt zahlreiche Modelle mit unterschiedlichen Eigenschaften, die je nach Art des Windsurfens variieren.

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  • Auf welche Elemente ist zu achten?

    Windsurfboard von JP Australia

    Um das für Sie optimale Windsurfboard zu wählen, müssen Sie einige wichtige Kriterien beachten, angefangen bei der Art des Windsurfens, die Sie ausüben möchten. Auch Faktoren wie Ihr Gewicht und Ihr Niveau spielen eine wichtige Rolle bei der Entscheidung. Und natürlich ist auch die Größe des Segels, und wie dieses sich auf das Windsurfen auswirkt, zu berücksichtigen.

    Die wichtigsten zu beachtenden Elemente:

    • Niveau des Windsurfers
    • Gewicht und Größe des Windsurfers
    • Windsurfing-Kategorie (Speed, Wave, Slalom, Freestyle usw.)
    • Segelgröße
  • Welche Boards eignen sich am besten für Anfänger?

    Windsurfboard von Starboard

    Wer mit dem Windsurfen beginnt, sollte sich für ein breites, großvolumiges Windsurfboard entscheiden, das maximale Stabilität und Auftrieb bietet. Solche Einsteigerboards sind in der Regel mit einem einziehbaren Schwert ausgestattet. Außerdem sind sie mit einer speziellen Beschichtung versehen, die die Haut nicht reizt, da Anfänger oft vom Brett fallen und sich oft auf den Knien abstützen oder hinlegen, wenn sie wieder auf das Brett klettern und sich aufrichten.

    Vorteile von Einsteigerboards:

    • Höhere Stabilität, toleranter gegenüber Fehlstellungen und leichter auszubalancieren.
    • Besserer Auftrieb, wodurch das Segel im Stehen gehoben werden kann. Somit muss nicht die fortgeschrittenere „Wasserstart“-Technik angewandt werden.
    • Das einziehbare Schwert verhindert ein Abdriften vom gewünschten Kurs und hilft somit beim Höhe Laufen. Außerdem erhöht es die Stabilität.

    Nachteile von Einsteigerboards:

    • Schlechtere Performance.
    • Volumen und Breite wirken sich maßgeblich auf die Manövrierfähigkeit des Boards aus.
  • Welches Board ist optimal für mich?

    Das optimale Volumen eines Surfbretts wird größtenteils durch das Gewicht und das Niveau des Benutzers bestimmt. Je schwerer eine Person ist, desto großvolumiger sollte das Board sein, um einen guten Auftrieb zu haben. Ein Windsurfboard mit größerem Volumen gleitet auch bei wenig Wind besser. Erfahrenere Surfer und solche, die meistens bei stärkerem Wind surfen, sollten sich für Boards mit geringerem Volumen entscheiden, die eine bessere Performance und höhere Wendigkeit bieten.

  • Welche verschiedenen Arten von Windsurfboards gibt es?

    Freestyle-Windsurfboard von RRD

    Es gibt verschiedene Arten von Windsurfboards. Sie unterscheiden sich je nach Kategorie, auf die sie ausgelegt sind, z. B. Freeride, Speed, Slalom, Wave, Freestyle, Race und Allround. Boards für Anfänger sind üblicherweise etwas schwerer und breiter. Wave- und Speed-Windsurfer hingegen bevorzugen eher leichtere Boards, die aus Carbon-Sandwich hergestellt sind. Zum Speed-Windsurfen eignen sich kurze, leichte Windsurfboards, die allerdings schwieriger zu manövrieren sind.

    Dies sind einige der Hauptkategorien des Windsurfens:

    • Freeride ist keine Wettbewerbskategorie. Vielmehr bezieht sich dieser Ausdruck auf die einfache, lockere Freizeitausübung ohne spezielle Regeln.
    • Beim Freestyle führen Windsurfer Tricks und Sprünge in ruhigen Gewässern aus.
    • Slalom ist ein Rennen, das der Regatta ähnelt – dabei surfen die Teilnehmer entlang Markierungen.
    • Beim Speed surfen die Teilnehmer nacheinander durch einen Kanal und versuchen dabei, die Höchstgeschwindigkeit zu knacken. Der Schnellste gewinnt.
    • Wave ist eine komplexere Art des Windsurfens und gilt als die spektakulärste und unterhaltsamste.
    • Windfoiling ist eine relativ neue Entwicklung, bei der das sogenannte Foil, ein Tragflügel unter dem Board, das Board aus dem Wasser hebt, wodurch es aufgrund des geringeren Wasserwiderstands schneller ins Gleiten kommt.
  • Wann sollte man sich für ein Wave-Windsurfboard entscheiden?

    Wave-Windsurfboard von Simmer

    Zum Windsurfen bei Wellengang benötigt man ein sehr wendiges Board, um Manöver und schnelle Richtungswechsel kombinieren zu können. Ein kurzes, nicht zu breites Board mit wenig Volumen ist dafür besonders gut geeignet.

    Vorteile:

    • Reaktionsgeschwindigkeit
    • Manövrierbarkeit

    Nachteile:

    • Erfordert Erfahrung – das Beherrschen des Wasserstarts und schnelles Halsen sind unerlässlich
    • Bei leichtem Wind schwierig oder gar unmöglich zu nutzen aufgrund des geringen Auftriebs
  • Warum müssen das Board und die Segelfläche aufeinander abgestimmt sein?

    Das Segel ist das Element, das beim Windsurfen für den nötigen Vortrieb sorgt. Es ist wichtig, die vom Hersteller des Boards empfohlene Segelfläche zu beachten. Einsteigerboards mit großem Volumen ermöglichen den Gebrauch unterschiedlichster Segelflächen. Somit ist es möglich, sich nach den aktuellen Windverhältnissen zu richten: Je windiger es ist, desto kleiner ist die benötigte Segelfläche.

    Ein Surfbrett mit geringerem Volumen benötigt weniger Segelfläche, besonders beim Surfen bei mittlerem bis starkem Wind. Wenn man mit diesem Boardtyp bei leichtem Wind ein großes Segel verwendet, kann es schwierig sein, zu manövrieren und den gewünschten Kurs zu halten. Eine zu kleine Segelfläche hingegen bedeutet, dass es schlicht unmöglich ist, vorwärtszukommen, da der zu geringe Windantrieb den geringen Auftrieb des Boards nicht ausgleichen kann.

  • Welche Ausrüstung ist notwendig?

    Für Windsurfbretter gibt es zahlreiche Ausrüstungen, von denen einige unerlässlich sind. Ein Trapez ist zwar nicht unbedingt erforderlich, bietet dem Benutzer aber einen deutlichen Komfort, da es die Kraft des Segels auf den gesamten Körper verteilt. Somit kann der Windsurfer das Segel mit seinem gesamten Körpergewicht steuern, anstatt nur mit seinen Armen. Diese Ausrüstungsgegenstände sollten Sie unbedingt im Auge behalten, egal, ob Sie gerade erst anfangen oder bereits ein erfahrener Windsurfer sind.

    Zu einem vollständigen Board, mit dem Sie sofort lossurfen können, gehören:

    • Ein Mast und ein zum Surfbrett passender Mastfuß
    • Ein Gabelbaum
    • Ein Segel
    • Ein einziehbares Schwert (für Einsteiger) oder eine oder mehrere Finnen (für erfahrenere Surfer)
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